Digitalmarketing 2017

Dieser Artikel bezieht sich fast ausschließlich auf die Studie „Digital Marketing Insights 2017“, die Sie als vollständige Version hier downloaden können.

Irgendwie hat unsere Branche ja die Tendenz zu meinen, immer mal wieder eine neue „Sau durchs Dorf jagen zu müssen“. Aber Insights kann man sicher fundierter gewinnen.

Drei Semester mit Digitalmarketing beschäftigt

Drei Semester lang haben sich Studenten der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) mit derzeitigen Trends und Perspektiven im Digitalmarketing beschäftigt. Aus gutem Grund: Digitales Marketing beschäftigt Zehntausende von Menschen in Deutschland und wirft man einen Blick auf die aktuellen Stellenausschreibungen, ist kein Ende des Wachstums in Sicht.

Dies sind die sieben am häufigsten diskutierten Digital Marketing Ansätze:

  • Social-Media-Marketing
  • Content-Marketing (früher teilweise auch (Online)-PR)
  • Data-Driven-Marketing
  • Mobile-Marketing
  • Storytelling
  • Multichannel-Marketing
  • Influencer-Marketing

Experten wurden jeweils hinsichtlich des Beitrages zur Erreichung der Unternehmensziele, der Bedeutung in der Branche, der Investitionsbereitschaft und den Herausforderungen befragt.

Und was kam dabei heraus?


Die Experten sehen Multichannel-Marketing (1. Platz), dicht gefolgt vom Data-Driven-Marketing (2. Platz), als am geeignetsten im Hinblick auf die Optimierung der Unternehmensziele an. Am schlechtesten bewertet wurde das Storytelling (7. Platz).

Unseres Erachtens besonders interessant dabei, dass das mindestens 3-Jahre lange Buzz-Word-Getöse um „Content Marketing“ (6. Platz) nun wesentlich realistischer eingeschätzt wird. „Die Experten schätzen die Disziplin des Content-Marketings zur Optimierung der Unternehmensziele im Vergleich zu den anderen Ansätzen nur sehr schwach ein. Der Approach liegt auf Platz sechs im Ranking. Dies ist bemerkenswert, da das Content-Marketing in aktuellen Diskussionen als wichtig zur Erreichung der Unternehmensziele angesehen wird. Im Vergleich zu Multichannel-Marketing oder Data-Driven-Marketing scheint es, laut Expertenmeinung, jedoch „nicht denselben Effekt zu erzielen. „Im Vergleich zu allen anderen Approaches wird die Investitionsbereitschaft in Content-Marketing in den nächsten drei Jahren als geringer eingeschätzt.

Data-Driven-Marketing

Data-Driven-Marketing wird von den Experten als besonders relevant für die Kundenbindung und den Absatz betrachtet. Zur Steigerung des Bekanntheitsgrades wird der Approach als am vergleichsweise wenigsten relevant eingestuft. Jedoch sind alle Ergebnisse auf einem hohen Niveau und liegen nah beieinander. In der Gesamtbetrachtung wird Data-Driven-Marketing – gemeinsam mit Multichannel Marketing – durchschnittlich als relevantester Approach angesehen. Besonders sticht heraus, dass Data-Driven-Marketing auch im Absatz sehr hohe Werte erzielt, während die anderen Approaches – Multichannel Marketing ausgenommen – als weniger relevant dafür angesehen werden. Ein möglicher Grund für dieses Ergebnis könnten die vielen Optimierungsmöglichkeiten, welche sich aus einem datengetriebenem Vorgehen ergeben, sein. Dazu zählen etwa (Re-)Targeting, A-B-Testing und Co..

Kompetenz im Mittelstand

Die Studie sagt auch „… der Aufbau von Inhouse-Kapazitäten wird dem Einbezug von Agenturen und Dienstleistern vorgezogen.“ Eigentlich müsste man an dieser Stelle sagen: PRIMA. Aus unserer Erfahrung heraus ist derzeit aber zunächst ein Know How Transfer von Data Driven Agencies zu Mittelständlern geboten. Denn mit der Erhebung, der Interpretation und der Ableitung von Maßnahmen auf Basis der möglichen Daten tun sich Mittelständler denn meist noch recht schwer – vom personellen Ressourcenmangel mal ganz abgesehen.

Erster Ansatz: Dashboards

Als einen ersten, hilfreichen Ansatz können für viele Daten die völlig frei konfigurierbaren Dashboards darstellen, wie sie z.B. Google mit dem Data Studio anbietet. Zwar erhält man auch dort nicht wesentlich mehr Daten als z.B. mit Google Analytics, aber eben in komprimierter Form und auf die Erfordernisse des einzelnen Unternehmens individuell angepasst:

Es gilt also weiterhin: Wer im Web erfolgreich sein will, der sollte weniger glauben und mehr messen!

Falls Sie Fragen zur Verwendung oder Integration von Google Analytics, der Google Search Console oder dem Google Data Studio haben – fragen Sie uns gerne!

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Bei der Auswahl eines SEO & Web oder Webvideo-Dienstleisters oder einer Online-Marketing Agentur oder Online-PR-Services, achten Sie zumindest auf diese Auszeichnungen:

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Harald

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Harald ist ein Seriengründer in den Bereichen Software, Web, Mobile und Medien. Haralds Lieblingsaktivitäten drehen sich um 'disruptive Geschäftsmodelle'. In der Vergangenheit eher im Bereich "streaming media" und "Web-TV" derzeit mehr rund um "SEO", "PR" & "Publishing". Seine Aktivitäten laufen seit 1992 unter "MediaWireless.eu" und seit November 2013 primär unter Oplayo.com. Harald ist Mit-Gesellschafter der Oplayo GmbH, Geschäftsführer der Gesellschaft und Referent der "PR im Web" - Präsenzseminare.

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