Recherchetools für Online-Texter

Als Online-Texter suchen Sie nach aktuellen Themen und recherchieren Fakten und Hintergründe zu einem Thema. Da Sie unter Zeitdruck stehen, bieten sich die über das Web erreichbare Recherchetools für Texter dafür an.

Eine weitere Herausforderung zeigt sich danach: Die recherchierten Informationen müssen noch sortiert, ausgewertet und archiviert werden. Aber schön der Reihe nach. Beginnen wir mit einer Auswahl einiger Recherchetools für Texter.

Recherchetools für Online-Texter: Über Twitter, Google, Facebook und Co.

Twitter ist als Radar unter den Recherchetools für Texter gut dafür zu erkennen, was bei Organisationen und ausgewählten Zeitgenossen aktuell in Echtzeit los ist. Vor allem größere Unternehmen mit vielen Meldungen nutzen Twitter auch in Deutschland immer aktiver. Zu beachten ist, dass Twitter-Profile mit einem blauen Haken hinter dem Namen verifiziert sind, denn auch bei Twitter wird mitunter gefaket. Durch weitere Zusatztools wird Twitter noch interessanter und vielseitiger nutzbar:
Mit Twiangulate kann man interessante Aufschlüsse über interne Beziehungen und Schnittmengen von Mitgliedern der Twitter-Gemeinde erfassen. Das Tool eignet sich auch hervorragend, um neue, passende Twitterer zu identifizieren und diesen zu folgen.

Twitter Trends zeigt die 50 aktuell beliebtesten Twitterthemen. Alle von den Nutzern mit Hashtags (Doppelkreuz) markierten Begriffe werden bei Twitter Trends verlinkt und gezählt. Aktuellste Themen und deren Entwicklung lassen sich nachverfolgen.

Übrigens lassen sich natürlich auch Themen gut mit Hilfe des Hashtags recherchieren.

Der Kurznachrichtendienst von Twitter vermittelt immer einen schnellen Einblick in die aktuelle Weltnachrichtenlage. Da so viele Nutzer auf Twitter aktiv sind, wurden schon hochaktuelle Ereignisse als erstes auf Twitter verbreitet. Natürlich ist hier immer Vorsicht geboten, eine weitere Gegenrecherche sollte immer erfolgen. Gerade bei der Hashtag-Suche muss man oft etwas länger nach den wirklich wertigen Informationen suchen.

DNND ist ein gutes Tool, wenn man besonders an der Tagesaktualität in den nationalen und internationalen Nachrichtenportalen interessiert ist. Sie bekommen immer die ersten drei aktuellen Artikel angezeigt, die Reihenfolge der Portale lässt sich nach Ihrer Priorität auswählen.

Facebook zählt mittlerweile auch zu den Recherchetools für Texter und gibt einen guten Überblick über Aktivitäten von Personen und Organisation. Aktuell steht der Facebook Social Graph in den Startlöchern. Sicherlich wird die Suchfunktionen dann noch besser sein. Oder auch schlechter 😉
Stimmungen, Themen, Netzwerke und brauchbare Links sind bei Facebook durchaus zu finden. Wem es bei Facebook zu privat ist, der kann bei XING gezielt nach Personen, Organisationen, Themen, Foren und Blogs suchen. Kontakte knüpfen ist hier gut möglich. Ich persönlich nutze XING sehr aktiv und beteilige mich aktiv in vielen Gruppen. Die Informationen sind hier oft besser, gehaltvoller. Auch Experten als Interview- und Gesprächspartner lassen sich hier gut finden.

Schon einmal an Pinterest als Recherche-Tool gedacht? Sofern man keine tagesaktuellen News erstellen muss, sondern thematische Texte verfasst, eignet sich Pinterest sehr gut.
Ich recherchiere gezielt nach sehr schönen Bildern, oder nach interessanten Themen. Fast immer stößt man dann auch auf entsprechend gute Textbeiträge. Gerade im Bereich „Essen“, „Rezepte“ und „Reiseziele“ findet man extrem hochwertige Blogs und Beiträge.


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Google ist immer noch für viele das erste aller Recherchetools für Texter. Doch die resultierende Datenflut kann immens und chaotisch sein. Eine variierende Suchworteingabe, auch mit etwas ausgefalleneren Begriffen, lohnt sich. Wenn man bestimmte Formate sucht, etwa Excel-Tabellen oder Datenbank-Daten, so sorgt eine entsprechende zusätzliche Eingabe wie etwa filetyp:XLS oder filetyp:SQL für eine die Datenmenge angenehm entlastende Vorauswahl.

Eine Liste mit den Abkürzungen für die optimalen Suchergebnisse findet ihr hier.

Ein schnelles Trendbarometer unter den Recherchetools für Texter ist Google Trends.

Ich persönlich nutze Trends sehr intensiv. Man kann mit diesem Tool tolle Rückschlüsse auf saisonale Ereignisse und deren Suchvolumen schliessen.
Dort kann die Häufigkeit und Popularität von bei Google eingegeben Suchbegriffen für bestimmte Zeitabschnitte erfasst werden. Mit etwas Übung lassen sich hiermit durchaus Strömungen und Themen früh erfassen.

Unter den Recherchetools für Texter ist Google+ eine Alternative zu Facebook. Zwar hat dieses „soziale Netzwerk“, da viel später gestartet, noch weniger Nutzer als Facebook. Spät starten kann aber auch Vorteile bieten: Was Benutzer von Facebook stört, kann man bei Google+ besser machen. So gibt es dort keine Werbung und auch der Datenschutz wird mit größerer Ernsthaftigkeit betrieben. Vor allem findet man nicht so viele „pubertierende Teenanger“ und viel weniger nervigen Catcontent. Generell ist das Klientel bei Google+ vielleicht noch etwas „techniklastig“ – das wird sich aber – auch auf Grund der Zahlreichen Vorteile – schnell ändern.

Eine Arbeitserleichterung, die sich bewährt hat, ist Google Alerts. Wer nämliche seine ständigen Standardthemen hat, kann seine Suchparameter dort speichern. Neueste Nachrichten zum Thema kommen dann auf Wunsch wöchentlich oder täglich automatisch von Google – per Mail.
Einen guten Überblick über weitere sinnvolle Google-Operatoren leistet Google Guide.

Einige Worte noch zum ungeliebten Kind unter den Recherchetools für Texter, nämlich Wikipedia: Dieser Plattform ergeht es wie den täglichen Realitysoaps im Fernsehen. Alle finden sie unter ihrer Würde, aber geschaut werden sie dann doch von sehr Vielen. Natürlich ist es für manche Texter uncool, die gleiche Plattform zu nutzen, mit der Unterstufler ihre Hausaufgaben machen. Doch für einen ersten Überblick zu einem Thema ist Wikipedia sehr gut. Auch wenn den Beiträgen zunächst immer mit gesunder Skepsis begegnet werden muss, so gibt es dort auch ausgezeichnete Beiträge und vor allem Quellenangaben für weitere eigene Recherchen.

RSS Dienste gibt es seit 2000. In diesem Datenformat verbreitete Nachrichten, Ressort oder auch einzelne Autoren können als RSS-Feed abonniert werden. Inhalte kann man sich anzeigen lassen und beigefügten Links nachgehen. Herkömmliche Webbrowser, spezielle Programme, E-Mail-Dienste und sogar Anwendungen wie Bildschirmschoner machen das Lesen von RSS-Feeds möglich.

Noch zwei sinnvolle Tools zum Thema Bloggen: BOBs Blogopedia, ein redaktionell von der deutschen Welle betreuter Dienst, gibt mit verschiedenen Suchfunktionen einen Überblick über Blogs und deren Themen weltweit.

Rivva beschränkt sich auf einen Schlagzeilenüberblick der deutschsprachigen Blog- und Online-Medienlandschaft und gibt einem in diesem ständig wachsenden Biotop noch so etwas wie einen Überblick. Warten wir einmal ab, wie es nach den LSR-Entscheidungen weitergeht.

Recherchiertes Material – wohin damit?

Sie haben sich nun durch viele Recherchetools für Online-Texter durchgearbeitet und sich eingedeckt mit Texten, Tabellen, Bildern und vielem mehr. Das will nun aber auch gesichtet, geordnet und vor allem gespeichert werden. Aber wo?
Anfangs legt man entsprechende Ordner auf seinem Rechner an. Aber irgendwann entdeckt man, dass das unpraktisch ist. Nicht immer ist man in seinem Büro, hat dann unterwegs sein Laptop oder ein Smartphone dabei – aber nicht das recherchierte Material. Wenn es Ihnen so geht, nutzen Sie Google Docs. Dort können alle Daten geordnet und gespeichert werden, und Sie haben von überall Zugriff, egal von welchem Gerät oder Betriebssystem.
Richtig genial ist auch Trello – ein kleines, aber sehr feines Projektmanagement-Tool mit super Funktionalität.

Haben Sie noch weitere Tipps – ich freue mich auf Ihren Input!

Bildquelle: © Rudie – Fotolia.com

Bei der Auswahl eines SEO & Web Dienstleisters oder einer Online-Marketing Agentur oder Online-PR-Services, achten Sie zumindest auf diese Auszeichnungen:

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3 Responses

  1. Andreas sagt:

    Gute Tools sind heute noch schwerer zu finden, als das zuvor der Fall war. Google kämpft leider immer mehr gegen entsprechende Tools an. Dabei wird eine hohe Flexibilität verlangt.

  1. 10. Mai 2013

    […] Recherchetools für Online-Texter […]

  2. 8. Juli 2014

    […] Recherchetools für Online-Texter […]

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