Rel=Publisher: Was soll das eigentlich?

Kurz nach dem Google+ 2011 ins Leben gerufen wurde, führte Google auch 2 Tags ein. Das Rel=Author-Tag und das Rel=Publisher-Tag. Ziel war es mit Hilfe dieser Auszeichnungen eine Verknüpfung zwischen Website und Google+ zu schaffen. In den letzten 3 Jahren ist aber komischerweise fast immer nur vom Rel-Author-Tag die Rede. Das Publisher-Tag ging mehr oder weniger komplett unter. Sogar in Fachkreisen höre ich immer wieder die Aussage, dass das Publisher-Tag doch eh nur für Verlage interessant sei. Quatsch!

Vorteile der Tags

Die Vorteile und korrekte Verwendung  des Rel=Author-Tags liegen auf der Hand und wurden schon eingehend von mir beschrieben.

Die tollen Autorenbildchen in den SERPs gibt es ja leider nicht mehr in der bekannten Form. Aktuell werden nur noch Google+-Beiträge mit Bild in den SERPs gezeigt, nicht mehr aber bei jeden verknüpften Autorenbeitrag. Dies kann sich aber stündlich ändern, so dass vielleicht bald gar keine Autorenbilder mehr auftauchen.

Die genaue Anleitung gibt es hier: https://support.google.com/business/answer/4569085?hl=de&rd=1

Warum das REL=Publisher so selten genutzt wird

Für alle Webmaster, die eine Gesamtverbindung zwischen Website und Google+-Firmenprofil schaffen möchten, oder für die die einzelnen Autoren gar nicht so relevant sind, sondern der Auftritt des Gesamtunternehmens entscheidend ist, ist das stiefkindlich behandelte Publisher-Tag das Mittel der Wahl. Die geringe Akzeptanz des Tags (auch in den USA), könnte eventuell mit dem leicht irreführenden Namen zu tun haben. Die Terminologie ist nicht ganz glücklich gewählt, da viele Nutzer denken, es handelt sich für ein Feature, das lediglich für Verlage etc. interessant ist. Also Unternehmen, die Inhalte en masse produzieren. Publisher eben 🙂

Die Umsetzung

Das Tag ist ähnlich leicht zu implementieren, wie das Author-Tag. Zunächst müssen Sie eine Firmenwebsite bei Google+ erstellen. https://plus.google.com/pages/create

Anschließend verknüpfen Sie Google+-Seite und Website miteinander. Klicken Sie hierfür auf Ihrem Firmenprofil bei Google+ auf Info —> Links —> Website und tragen Sie hier Ihre Website ein. Das war es bereits.

Anzeige:

Verbindung herstellen

Als nächstes müssen Sie eine Verbindung zwischen Ihrer Website und dem Google+-Profil herstellen. Hier haben Sie 2 Optionen:

Variante 1: Fügen Sie folgenden Code (Anpassung nicht vergessen) in den <head>-Bereich Ihrer Seite ein.

<link href=“[Your Google+ Seite URL]“ rel=publisher />

Variante 2: Noch einfacher ist es, folgenden Link auf Ihrer Seite einzufügen <a href=”[Your Google+ Page URL]” rel=”publisher”>Google+</a>

creative contents_Rel=Publisher

 

  • Klicken Sie jetzt auf „Website verknüpfen“

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  • Fügen Sie den angezeigten Code in Ihre Website ein und testen die die Website (blauer Button)

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  • Sofern die Website und das Profil richtig verknüpft wurden, bekommen Sie eine positive Meldung.

Genau wie bei den oben erläuterten Schritten erscheint auch hier nach einigen Tagen bei erfolgreicher Verknüpfung ein kleines graues Häkchen neben der Website-URL. Damit ist die Firmen-Website mit der Google+ Seite verbunden.

Dies führt NICHT zur Anzeige des kleinen, heiß geliebten Vorschaubildchen in den Suchergebnissen, sondern zur verbesserten Anzeige der Informationen aus Google+ bei gezielten Suchanfragen nach dem Firmennamen bzw. der Marke. Diese Informationen werden im Rahmen des Google Knowledge Graph in der rechten Sidebar auf den Suchergebnisseiten angezeigt.

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Die Vorteile von Rel=Publisher

Der Vorteil liegt eigentlich deutlich auf der Hand: Das Attribut rel=Publisher richtet sich an Unternehmen. Fortan werden die Informationen zum Unternehmen bei bestimmten Brand-Suchanfragen umfassender und zielgerichteter angezeigt.

Das Attribut rel=”Author” richtet sich an Autoren eines Blogs oder mehrerer Artikel.

Bis vor einer Woche hat diese Anwendung dazu geführt, dass die Autorenbildchen in den SERPs mit angezeigt werden, Dies führte häufig zu wesentlich höheren CTRs. Vor einigen Tagen hat Google die Autorenbilder wieder verbannt und zeigt (aktuell) nur noch sehr selektiv die Bilder von Google+-Posts in den SERPs an.

Trotzdem gibt es noch viele Vorteile des Author-Tags und alle die unglücklich über die Verbannung des Bildes sind, können sich freuen: Der Name des Autors wird ja weiterhin gezeigt.

Idealerweise setzt man beide hier aufgeführten Maßnahmen um. Die Autorschaft für Beiträge, die direkt einem Autoren zugeordnet werden sollen (Reputationsaufbau, Fachressorts etc.). Das Publisher-Tag für bessere Informationen im Knowledge-Graph.

Quelle Foto:© Trueffelpix – Fotolia.com

Bei der Auswahl eines SEO & Web Dienstleisters oder einer Online-Marketing Agentur oder Online-PR-Services, achten Sie zumindest auf diese Auszeichnungen:

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1 Response

  1. Ralf sagt:

    Hi Marc-Michael, schönen Dank für die Erinnerung. Das Attribut hatte ich komplett aus dem Hirn geschmissen. 🙂

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